Alles zu Prepaid Kreditkarten

Prepaid Kreditkarte
Tony Hegewald / pixelio.de

Ohne eine Kreditkarte ist man mittlerweile aufgeschmissen. Gerade wenn man öfter im Ausland Urlaub macht oder im Internet bestellt, ist die Kreditkarte das schnellste und einfachste Zahlungsmittel. Diejenigen, die eine Kreditkarte besitzen, möchten dessen Praktikabilität auch nicht mehr missen und nutzen sie in der Regel oft.

Die „normale“ Form einer Kreditkarte ist, wie der Name schon sagt, ein Zahlungsmittel, welches Geld bis zu einem fest definierten Limit für den Einkauf zur Verfügung stellt und dann hinterher vom Konto des Besitzers abbucht. In diesem Sinne gewährt die Kreditkarte dessen Besitzer also einen „Kredit“ in der Höhe des Limits.

Was sind Prepaid-Kreditkarten?

Eine Prepaid-Kreditkarte funktioniert im Alltag fast genauso, wie eine typische Kreditkarte. Ein Unterschied in der Funktionsweise der Prepaid-Kreditkarte liegt darin, dass Verbraucher im Vorfeld der Nutzung ein Guthaben einzahlen müssen. Von diesem zieht die Bank die Zahlungen ab. Nutzer von Prepaid-Kreditkarten bekommen also keinen Kredit, sondern müssen immer in Vorleistung gehen.

Außerdem sind sie im alltäglichen Zahlungsverkehr meist mit einer Einschränkung im Vergleich zu klassischen Kreditkarten versehen. Eine Prepaid-Kreditkarte verfügt in den allermeisten Fällen über keine Hochprägung. Das bedeutet, dass weder der Name, noch die Nummer der Kreditkarte sich von der Kartenoberfläche abhebt. Deshalb können Prepaid-Kreditkarten üblicherweise nicht für Zahlungsvorgänge benutzt werden, bei denen die Oberfläche mit einem so genannten Ritsch-Ratsch-Gerät abgepaust wird. Doch da diese Geräte immer weniger werden, spielt dieser Umstand in der Praxis quasi keine Rolle. Das Thema Prepaid-Kreditkarten wirft eine ganze Reihe von Fragen auf, die im Folgenden beantwortet werden. Die drei meistgestellten Fragen sind im FAQ noch einmal gesondert zusammengefasst.

Zu finden sind Prepaid-Kreditkarten unter den Schlagworten

  • schufafreie Kreditkarte oder
  • aufladbare Kreditkarte.

Beide Begriffe meinen allerdings dasselbe. Es gibt gegenständliche Prepaid-Kreditkarten, die als Plastikkarte im Portmonee stecken. Doch die Entwicklung ist weiter gegangen. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Prepaid Kreditkarten Anbietern und es sind sogar virtuelle Kreditkarten im Prepaid-Format auf dem Markt. Hintergrund dieser Entwicklung ist, dass die Angebote für Smartphones in App-Stores häufig Kreditkarten voraussetzen. Wer keine Kreditkarte hat, kann das Produkt nicht erwerben.

Prepaid-Kreditkarten eignen sich für verschiedene Nutzergruppen, wie zum Beispiel für Kunden mit negativem SCHUFA-Eintrag, Erwerbslose, Kinder oder Rentner, um nur einige zu nennen. Verbraucher, die eine Kreditkarte ausschließlich für den Kauf via App nutzen wollen, können unkompliziert auf eine virtuelle Kreditkarte zurückgreifen. Für diese gelten allerdings genau dieselben Regeln, wie für klassische Plastikkarten: Verbraucher müssen sie zunächst aufladen. Im Grunde kennt jeder die Funktionsweise von Kreditkarten. Denn wer schon einmal im Supermarkt, einer Parfümerie, in einem Buchladen oder einem anderen Geschäft eine Geschenkkarte mit einem bestimmten Wert gekauft hat, hatte schon einmal ein sehr ähnliches Produkt in der Hand. Prepaid Kreditkarten haben nicht nur Vorteile, sondern es zeigen sich bei näherer Betrachtung auch Nachteile für Verbraucher. Einfluss darauf haben das Nutzungsverhalten, die anfallenden Gebühren und diverse Einschränkungen, die mit den Kreditkartenverträgen einhergehen. Der beste Weg, das passende Produkt für die eigenen Zwecke zu finden ist, die Prepaid-Kreditkarten Anbieter im Detail nach aussagekräftigen Auswahlkriterien miteinander zu vergleichen.

Kurz zusammengefasst:

  • Guthaben: Prepaid-Kreditkarten buchen von einem Guthaben ab
  • Kredit: Prepaid-Kreditkarten gewähren keinen Kredit
  • App-Stores: Virtuelle Kreditkarten sind für Käufe in App-Stores geeignet
  • Standard-Käufe: Reale Kreditkarten eigen sich für den alltäglichen Einsatz online und offline.