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Curve Prepaid Mastercard

Stand der Angaben: 14. September 2026

Zum Anbieter

Curve ist keine Prepaid-Kreditkarte, sondern eine Mastercard-Wallet, die vorhandene Debit- und Kreditkarten bündelt. Beim Bezahlen wählt die Curve-App eine der hinterlegten Karten aus und belastet diese, ein eigenes Guthaben lädt niemand auf. Die Basisvariante Curve Pay kostet 0 Euro im Monat, die Tarife Curve Pay X, Pro und Pro+ kosten 5,99 bis 17,99 Euro und erhöhen vor allem die gebührenfreien Limits für Fremdwährung und Bargeld (Curve Help Centre, Stand Mai 2026).

Ist Curve eine Prepaid-Kreditkarte?

Nein, Curve ist keine Prepaid-Kreditkarte. Curve gibt eine Mastercard aus, hinter der kein eigenes Guthaben und kein Kreditrahmen steht, sondern eine oder mehrere bereits vorhandene Debit- oder Kreditkarten, die Sie in der Curve-App hinterlegen. Bei jeder Zahlung wählt Curve die aktuell aktive Karte aus der Wallet aus und belastet diese, nicht ein Konto bei Curve selbst.

Eine Prepaid-Karte funktioniert umgekehrt: Sie laden vorher Geld auf die Karte, und genau dieses Guthaben geben Sie später aus. Curve braucht deshalb immer mindestens eine zugrunde liegende Karte, ohne die die App gar nicht funktioniert. Wer eine echte Prepaid-Karte ohne verknüpfte Zweitkarte sucht, findet den Unterschied im Vergleich Debitkarte vs. Prepaid Kreditkarte und erhältliche Karten im Prepaid-Kreditkarten Vergleich 2026.

Ausgegeben wird die Karte für Kundinnen und Kunden in der EU und im EWR, damit auch in Deutschland, von der Curve Europe UAB mit Sitz in Vilnius in Litauen. Für Kundinnen und Kunden im Vereinigten Königreich ist die Curve UK Limited der Herausgeber.

Was kostet Curve?

Curve bietet vier Tarife an. Der Basistarif Curve Pay ist kostenlos, die drei Aufstiegstarife erhöhen gegen eine monatliche oder jährliche Gebühr vor allem die Freibeträge für Fremdwährung und Bargeld.

TarifPreisFremdwährung frei pro MonatBargeld frei pro Monat
Curve Pay0 €250 €0 € (keine Freibeträge)
Curve Pay X5,99 € im Monat3.333 €300 €
Curve Pay Pro9,99 € im Monat oder 99,90 € im Jahr50.000 €500 €
Curve Pay Pro+17,99 € im Monat oder 179,90 € im Jahr100.000 €1.000 €

Außerhalb der Freibeträge berechnet Curve beim Bezahlen im Tarif Curve Pay 2,99 Prozent auf den Wechselkurs, in den drei höheren Tarifen 1 Prozent. Bargeld außerhalb des Freibetrags kostet in allen Tarifen den höheren Betrag aus 2 Prozent der Abhebung oder 2 Euro. Im kostenlosen Tarif Curve Pay kommt an Wochenenden ein zusätzlicher Aufschlag von 1,5 Prozent hinzu, in den bezahlten Tarifen entfällt dieser Wochenendzuschlag (Curve Help Centre, Stand Mai 2026).

Achtung: Die Freibeträge für Fremdwährung und Bargeld gelten pro Kalendermonat und je Tarif getrennt. Ein Tarifwechsel setzt bereits verbrauchte Freibeträge laut Curve nicht zurück, sondern rechnet die neue Grenze auf den bisherigen Verbrauch des Monats an.

Curve Prepaid Mastercard: Gebühren und Limits

  • Kartentyp: Mastercard-Wallet, die eine bestehende Debit- oder Kreditkarte belastet, keine eigene Prepaid- oder Kreditkarte
  • Monatspreis Curve Pay: 0 €
  • Monatspreis Curve Pay X: 5,99 €
  • Monatspreis Curve Pay Pro: 9,99 € (99,90 € im Jahr)
  • Monatspreis Curve Pay Pro+: 17,99 € (179,90 € im Jahr)
  • Fremdwährung frei pro Monat: 250 € (Curve Pay) bis 100.000 € (Curve Pay Pro+)
  • Bargeld frei pro Monat: 0 € (Curve Pay) bis 1.000 € (Curve Pay Pro+)
  • Gebühr außerhalb der Freibeträge: 2,99 % (Curve Pay) bzw. 1 % (höhere Tarife) auf den Wechselkurs, Bargeld zusätzlich 2 % oder 2 €
  • Wochenendzuschlag: 1,5 % nur im Tarif Curve Pay
  • Herausgeber EWR/Deutschland: Curve Europe UAB, E-Geld-Lizenz Nr. 73 der Bank of Lithuania
  • Schufa-Abfrage: keine, da kein Kreditgeschäft
  • Kartennetz: Mastercard, verbindbar mit Visa-, Mastercard-, Diners-Club- und Discover-Karten
  • Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay: ja
  • Stand der Konditionen: Curve Help Centre, Mai 2026

Wer reguliert Curve?

Curve ist als E-Geld-Institut reguliert, nicht als Bank. Für Kundinnen und Kunden im Vereinigten Königreich ist die Curve UK Limited zuständig, zugelassen und beaufsichtigt von der britischen Finanzaufsicht Financial Conduct Authority zur Ausgabe von E-Geld unter der Referenznummer 900926. Für Kundinnen und Kunden in der EU und im EWR, damit auch für Deutschland, ist die Curve Europe UAB zuständig, mit E-Geld-Lizenz Nummer 73 der litauischen Zentralbank Bank of Lithuania, erteilt am 22. Oktober 2020.

Weil E-Geld-Institute kein eigenes Kreditgeschäft betreiben, prüft Curve beim Antrag keine Kreditwürdigkeit über die Schufa. Identifizieren müssen Sie sich trotzdem: Als reguliertes Unternehmen ist Curve zur Feststellung der Identität seiner Kundinnen und Kunden verpflichtet.

Welche Karten lassen sich mit Curve verbinden?

Mit Curve verbinden lassen sich die meisten Debit- und Kreditkarten von Visa und Mastercard, laut Curve auch Diners Club und Discover. Alle verbundenen Karten liegen gesammelt in der Curve-App, und Sie wechseln dort, welche Karte die nächste Zahlung belastet. Für Zahlungen selbst nutzt die physische oder digitale Curve-Karte ausschließlich das Mastercard-Netzwerk, unabhängig davon, mit welcher Kartenmarke die zugrunde liegende Karte lief.

  • Die App lässt sich mit Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay verbinden.
  • Die Funktion "Go Back in Time" verschiebt eine bereits getätigte Zahlung nachträglich auf eine andere hinterlegte Karte, im kostenlosen Tarif für bis zu drei Zahlungen der letzten 30 Tage.
  • Curve zeigt alle Umsätze aller verbundenen Karten gebündelt in einer einzigen App-Übersicht.

Häufige Fragen zu Curve

Ist Curve eine Kreditkarte?

Nein, Curve ist weder eine Kreditkarte noch eine Prepaid-Karte, sondern eine Mastercard-Wallet, die eine bereits vorhandene Debit- oder Kreditkarte belastet. Einen eigenen Kreditrahmen vergibt Curve nicht.

Ist Curve kostenlos?

Der Basistarif Curve Pay ist kostenlos, allerdings ohne gebührenfreie Bargeldabhebungen. Die drei Aufstiegstarife kosten zwischen 5,99 und 17,99 Euro im Monat und erhöhen dafür die Freibeträge für Fremdwährung und Bargeld deutlich.

Braucht Curve eine Schufa-Abfrage?

Nein, Curve fragt beim Antrag keine Schufa ab, weil Curve als E-Geld-Institut keinen Kredit vergibt. Identifizieren müssen Sie sich trotzdem, weil Curve als reguliertes Unternehmen dazu verpflichtet ist.

Was kostet Bargeld abheben mit Curve?

Im kostenlosen Tarif Curve Pay kostet jede Bargeldabhebung den höheren Betrag aus 2 Prozent der Summe oder 2 Euro, ein Freibetrag existiert nicht. Ab dem Tarif Curve Pay X sind 300 Euro im Monat gebührenfrei, ab Curve Pay Pro 500 Euro und ab Curve Pay Pro+ 1.000 Euro.

Wer haftet für Zahlungen mit Curve?

Curve Europe UAB haftet für Kundinnen und Kunden im EWR als lizenziertes E-Geld-Institut der litauischen Bankenaufsicht Bank of Lithuania. Die zugrunde liegende Karte bleibt daneben bei der ausgebenden Bank angemeldet, deren eigene Bedingungen weiterhin gelten.

Quellen

  1. What Curve Pay subscription plans are available?, Curve Help Centre, abgerufen am 14. September 2026
  2. Fees, Curve Help Centre, abgerufen am 14. September 2026
  3. Curve Europe, UAB: E-Geld-Lizenz Nr. 73, Bank of Lithuania, abgerufen am 14. September 2026
  4. UK Subscription Schedule, Curve UK Limited, abgerufen am 14. September 2026

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

Gebühren

Jahresgebühr 1. Jahr0,00 €
Jahresgebühr ab 2. Jahr0,00 €

Bargeld (Euro): Curve Pay: keine Freibeträge, 2 % oder 2 €, je nachdem was höher ist; ab Curve Pay X 300 € im Monat frei

Bargeld (Welt): Wie im Euroraum, zusätzlich 1,5 % Wochenendzuschlag nur im Tarif Curve Pay

Features

  • Kostenlos
  • Ohne Schufa
  • Ohne Girokonto
  • Ohne Identitätsprüfung
  • Ohne Vertrag
  • Apple Pay
  • Google Pay
  • PayPal
  • NFC
  • Visa
  • Mastercard
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