Prepaid-KreditkartenVergleich 2026.
Finde die perfekte Prepaid Kreditkarte für deine Bedürfnisse. Ohne Risiko, volle Kontrolle, weltweit akzeptiert.
Eine Prepaid Kreditkarte ist eine guthabenbasierte Zahlungskarte mit Visa- oder Mastercard-Logo, die weltweit akzeptiert wird – ganz ohne Kreditrahmen, Bonitätsprüfung oder Verschuldungsrisiko. Sie laden Guthaben auf und bezahlen nur mit dem, was drauf ist. Ideal für volle Kostenkontrolle, Online-Shopping, Reisen und als Einstieg in die Welt der bargeldlosen Zahlung.
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Prepaid Kreditkarten - Ratgeber kompakt
Wie funktioniert eine Prepaid Kreditkarte?
Das Prinzip ist einfach: Sie laden zuerst Guthaben auf die Karte – per Überweisung, in bar am Kiosk oder per App – und können anschließend nur dieses Guthaben ausgeben. Es gibt keinen Kreditrahmen und keine Möglichkeit, ins Minus zu rutschen. Die Karte trägt ein Visa- oder Mastercard-Logo und wird überall dort akzeptiert, wo diese Netzwerke funktionieren: online, im Laden und am Geldautomaten.
Eigenschaften von Prepaid Kreditkarten
Guthabenbasiert
Kein Kreditrahmen – Sie geben nur aus, was Sie vorher aufgeladen haben. Perfekt für Budgetkontrolle.
Weltweit einsetzbar
Mit Visa oder Mastercard Logo in Millionen Geschäften, Restaurants und Online-Shops weltweit akzeptiert.
Ohne Bonitätsprüfung
Die meisten Prepaid-Karten erfordern keine Schufa-Abfrage – ideal bei negativer Bonität oder ohne festes Einkommen.
Volle Kostenkontrolle
Keine versteckten Schulden, keine Zinsen, kein Dispo. Sie behalten jederzeit den Überblick über Ihre Ausgaben.
Vorteile und Nachteile im Überblick
Vorteile
- ✓ Kein Verschuldungsrisiko – nur Guthaben wird ausgegeben
- ✓ Ohne Schufa und Bonitätsprüfung erhältlich
- ✓ Weltweit akzeptiert (Visa/Mastercard-Netzwerk)
- ✓ Ideal für Jugendliche, Studenten und Reisende
- ✓ Online-Shopping und Abos sicher bezahlen
- ✓ Schutz vor Datenmissbrauch (begrenztes Guthaben)
Nachteile
- ✗ Kein Kreditrahmen – Guthaben muss vorher aufgeladen werden
- ✗ Kautions-Blockierung (Mietwagen, Hotels) oft nicht möglich
- ✗ Teilweise höhere Gebühren als klassische Kreditkarten
- ✗ Einige Anbieter verlangen Jahresgebühren oder Aufladegebühren
- ✗ Eingeschränkte Akzeptanz bei manchen Autovermietern
- ✗ Identifizierung (Video-Ident) ab bestimmten Limits nötig
Prepaid Kreditkarte vs. Debitkarte – Was ist der Unterschied?
Beide Kartentypen haben eines gemeinsam: Man kann nur ausgeben, was verfügbar ist. Trotzdem gibt es wichtige Unterschiede, die bei der Akzeptanz und den Kosten entscheidend sind:
| Merkmal | Prepaid Kreditkarte | Debitkarte |
|---|---|---|
| Anbindung | Separates Kartenkonto (Guthaben) | Direkt an ein Girokonto gebunden |
| Schufa nötig? | Meist nicht erforderlich | Girokonto-Eröffnung erfordert Bonität |
| Akzeptanz | Ca. 70–80 % (teils als "Electronic Use Only" eingestuft) | Ca. 90 % (gilt technisch als vollwertige Karte) |
| Mietwagen / Hotel | Oft nicht akzeptiert (keine Kautionsblockierung) | Häufig akzeptiert (Betrag wird real abgebucht) |
| Kosten | Jahresgebühr + Aufladegebühren möglich | Oft kostenlos zum Girokonto |
| Beispiele | Viabuy, Neteller, PayangoCard | C24, N26, DKB, Revolut |
Welche Arten von Prepaid Kreditkarten gibt es?
Der Markt für Prepaid-Karten ist vielfältig. Je nach Bedarf und Lebenssituation eignen sich unterschiedliche Kartentypen:
Prepaid Kreditkarte mit Konto (IBAN)
Diese Karten sind an ein vollwertiges Girokonto mit eigener IBAN gebunden. Sie empfangen Überweisungen, können Lastschriften einrichten und funktionieren wie ein normales Bankkonto – nur eben auf Guthabenbasis. Ideal als Gehaltskonto-Ersatz oder Zweitkonto. Beispiele: bunq, Monese, Vivid Money.
Prepaid Kreditkarte ohne Konto
Reine Zahlungskarten ohne eigenes Girokonto. Sie laden Guthaben über Überweisung, Bareinzahlung oder Code auf und nutzen die Karte zum Bezahlen. Kein Gehaltseingang, keine IBAN, keine Lastschrift möglich. Oft an Tankstellen oder im Supermarkt erhältlich. Beispiele: Viabuy, PayangoCard, Joker Mastercard.
Virtuelle Prepaid Kreditkarte
Diese Karten existieren nur digital – als Kartennummer in einer App. Keine physische Plastikkarte, dafür sofort einsatzbereit. Perfekt für Online-Shopping, App-Store-Käufe und digitale Wallets (Apple Pay, Google Pay). Beispiele: Wise (virtuell), Revolut (virtuell), Curve.
Prepaid Kreditkarte für Jugendliche
Speziell für Minderjährige konzipierte Karten, die Eltern über eine App kontrollieren können. Aufladung durch die Eltern, Ausgabenlimits einstellbar und keine Verschuldungsgefahr. Ein sicherer Einstieg in bargeldloses Bezahlen. Beispiele: DKB Visa (U18), bunq (mit Eltern-Account).
Einweg-Prepaid-Karten (Supermarkt / Tankstelle)
Karten zum einmaligen Aufladen und Verbrauchen, erhältlich an der Kasse bei Rewe, Penny, Netto oder Tankstellen. Meist stark limitiert (max. 100 € ohne Identifizierung) und mit hohen Gebühren verbunden. Praktisch als Geschenk oder für einmalige Online-Käufe. Beispiele: Joker Mastercard, Paysafecard.
Für wen eignet sich eine Prepaid Kreditkarte?
Prepaid-Karten sind besonders sinnvoll für Menschen, die eine flexible Zahlungslösung ohne Risiko suchen:
- Personen mit negativer Schufa – Keine Bonitätsprüfung nötig, sofortige Genehmigung.
- Jugendliche und Studenten – Sicherer Einstieg in bargeldloses Bezahlen mit voller Kostenkontrolle.
- Reisende – Getrennte Urlaubskasse, Schutz vor Skimming, weltweit einsetzbar.
- Online-Shopper – Sichere Bezahlung ohne Hauptkonto-Risiko.
- Budgetbewusste Menschen – Fixe Ausgabenlimits durch Guthaben, keine Überraschungen.
Unser Tipp
Wenn Ihre Bonität die Eröffnung eines Girokontos zulässt, ist eine kostenlose Debitkarte von einer Neobank (z.B. C24, N26, Revolut) fast immer die bessere Wahl: gleiche Kostenkontrolle, aber ohne Jahresgebühren und mit besserer Akzeptanz. Wer dagegen keine Schufa-Abfrage will oder eine separate Karte für bestimmte Zwecke sucht, liegt mit einer reinen Prepaid-Karte richtig.