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PaysafeWallet

Stand der Angaben: 19. September 2026

Zum Anbieter

PaysafeWallet, früher my paysafecard, ist ein Guthabenkonto mit optionaler Debit-Mastercard der Paysafe Prepaid Services Limited aus Dublin. Der Start-Tarif kostet 0 Euro im Monat, wenn Sie mindestens dreimal im Monat zahlen, sonst 1 Euro. Der Plus-Tarif mit physischer Karte und Bargeldabhebung kostet durchgehend 36 Euro im Jahr (Gebühren-Informationsblatt, in Kraft seit 24. April 2026).

Ist paysafecard eine Kreditkarte?

Nein, paysafecard ist keine Kreditkarte. Weder der 16-stellige Code noch die Debit-Mastercard zum PaysafeWallet-Konto räumen einen Kreditrahmen ein. Sie bezahlen ausschließlich mit Guthaben, das Sie vorher aufgeladen haben, eine Prüfung der Kreditwürdigkeit entfällt deshalb.

Die Karte trägt trotzdem das Mastercard-Logo und funktioniert an jedem Terminal, das Mastercard akzeptiert, im Geschäft, im Internet und am Geldautomaten. Diese Ähnlichkeit zur klassischen Kreditkarte führt regelmäßig zur Suche nach "paysafe kreditkarte", obwohl das Produkt technisch eine Guthabenkarte ist.

Was ist der Unterschied zwischen dem PaysafeCard-Code und dem PaysafeWallet-Konto?

PaysafeCard bietet zwei getrennte Wege an. Der 16-stellige Code ist ein Gutschein, den Sie an Verkaufsstellen wie Tankstellen, Kiosken oder Supermärkten mit Bargeld kaufen und beim Bezahlen im Internet eingeben, ganz ohne Konto und ohne Ausweis. Das PaysafeWallet-Konto ist dagegen ein registriertes Konto mit eigener IBAN, das Sie online eröffnen und wahlweise mit einer virtuellen oder physischen Debit-Mastercard nutzen.

  • Der Code eignet sich für einmalige Zahlungen ohne Registrierung, verlangt aber Bargeld an einer Verkaufsstelle.
  • Das Konto eignet sich für wiederkehrende Nutzung, verlangt aber eine Identitätsprüfung bei der Eröffnung.
  • Guthaben von einem Code lässt sich auf ein registriertes Konto laden und dort weiterverwenden.

Ist Paysafe eine Bank?

Nein, Paysafe ist keine Bank, sondern ein E-Geld-Institut. Ein E-Geld-Institut darf Guthabenkonten und Prepaid-Karten ausgeben, aber anders als eine Bank keine Kredite vergeben und keine klassischen Spareinlagen führen. Herausgeberin von PaysafeCard, PaysafeWallet und PaysafeCash ist laut eigenen Angaben die Paysafe Prepaid Services Limited mit Sitz in Dublin, reguliert durch die irische Zentralbank (Central Bank of Ireland).

Die Suche nach "Paysafe Financial Services Limited" führt deshalb häufig in die Irre: Diese Gesellschaft ist eine andere Firma derselben Unternehmensgruppe, mit Sitz in Großbritannien und Zulassung bei der britischen Finanzaufsicht Financial Conduct Authority (FRN 900015). Sie gibt die Net+ Prepaid Mastercard von Neteller und die Skrill Prepaid Mastercard aus, nicht aber paysafecard oder PaysafeWallet. Wer die Neteller-Karte sucht, findet die Gebühren im Test der Neteller Net+ Prepaid Mastercard.

Was kostet das PaysafeWallet-Konto im Start- und im Plus-Tarif?

Das PaysafeWallet-Konto gibt es in zwei Tarifen. Im Start-Tarif zahlen Sie 0 Euro im Monat, sofern Sie mindestens drei Zahlungstransaktionen im Monat durchführen, sonst 1 Euro im Monat, umgerechnet 12 Euro im Jahr. Im Plus-Tarif zahlen Sie unabhängig von der Nutzung 36 Euro im Jahr, dafür erhalten Sie eine physische statt nur eine virtuelle Karte und können damit Bargeld abheben.

MerkmalStart-TarifPlus-Tarif
Kosten bei mindestens 3 Zahlungen im Monat0 € im Monat3 € im Monat
Kosten bei weniger als 3 Zahlungen im Monat1 € im Monat3 € im Monat
Kosten im Jahr0 bis 12 €36 €
Kartevirtuelle Debit-Mastercardphysische Debit-Mastercard
Bargeldabhebung am Automatennicht möglichmöglich

Die Beträge stammen aus dem Gebühren-Informationsblatt von Paysafe, das seit dem 24. April 2026 gilt. Welcher Tarif günstiger ist, hängt von der eigenen Nutzung ab: Wer regelmäßig mit der Karte zahlt, kommt im Start-Tarif auf 0 Euro im Jahr, wer nur gelegentlich zahlt oder Bargeld braucht, fährt mit dem Plus-Tarif oft besser.

Was kostet Aufladen, Bezahlen und Bargeld abheben?

Zusätzlich zur Kontoführung berechnet Paysafe Gebühren für einzelne Vorgänge. Ein Aufladen mit einem PaysafeCard-Code kostet 5 Prozent im Start-Tarif und 3,5 Prozent im Plus-Tarif, ein Aufladen über den Bargelddienst PaysafeCash 1,5 Prozent in beiden Tarifen.

VorgangStart-TarifPlus-Tarif
Aufladen mit PaysafeCard-Code5 %3,5 %
Aufladen mit PaysafeCash1,5 %1,5 %
SEPA-Überweisung und Kartenzahlung in Euro0,10 € je Vorgangkostenlos
Fremdwährungsaufschlag bei Kartenzahlung2 %1 %
Bargeldabhebung am Automaten in Euronicht möglich2 %, mind. 2 €
Fremdwährungsaufschlag bei Abhebungnicht möglich1 %
Ersatzkarte, auf Wunsch mit Expresslieferungnicht möglich5 €, Express 20 €

Achtung: Im Start-Tarif kostet jede ausgehende SEPA-Überweisung und jede Kartenzahlung 0,10 Euro. Der Plus-Tarif schließt diese Transaktionsgebühr in die Jahresgebühr von 36 Euro ein, das gleicht sich bei häufiger Nutzung schnell aus.

PaysafeWallet: Gebühren und Limits

  • Kartentyp: Guthabenkonto (PaysafeWallet) mit optionaler Debit-Mastercard, keine Kreditkarte
  • Auch als 16-stelliger PaysafeCard-Code ohne Konto und ohne Identitätsprüfung erhältlich
  • Start-Tarif: 0 Euro im Monat bei mindestens drei Zahlungen, sonst 1 Euro (0 bis 12 Euro im Jahr)
  • Plus-Tarif: 36 Euro im Jahr, dafür physische Karte und Bargeldabhebung möglich
  • Aufladen mit PaysafeCard-Code: 5 % (Start) bzw. 3,5 % (Plus)
  • Aufladen mit PaysafeCash: 1,5 % in beiden Tarifen
  • SEPA-Überweisung und Kartenzahlung in Euro: 0,10 € je Vorgang (Start), kostenlos (Plus)
  • Bargeldabhebung am Automaten: nur im Plus-Tarif, 2 %, mindestens 2 Euro
  • Fremdwährungsaufschlag: 2 % (Start) bzw. 1 % (Plus)
  • Herausgeberin: Paysafe Prepaid Services Limited, Dublin, reguliert durch die irische Zentralbank
  • Ohne Schufa-Abfrage und ohne Girokonto nutzbar
  • Apple Pay und Google Pay: ja
  • Stand der Gebühren: Gebühren-Informationsblatt von Paysafe, in Kraft seit 24. April 2026

Was passiert, wenn ich mein Guthaben nicht nutze?

Sowohl der 16-stellige Code als auch das PaysafeWallet-Konto verlangen eine Mindestnutzung, sonst fällt eine Gebühr an. Das bestätigt Paysafe auf der eigenen Support-Seite, ohne dort die genaue Höhe zu nennen. Ist ein Code einen Monat nach dem Kauf noch nicht vollständig eingelöst, zieht Paysafe monatlich eine Wartungsgebühr vom Restguthaben ab. Nach Angaben des Fachportals kartedirekt.de stieg diese Gebühr am 20. Mai 2026 von 3 auf 4 Euro im Monat.

Beim PaysafeWallet-Konto greift die Gebühr später: Führen Sie zwölf Monate lang keine Zahlungstransaktion durch, zieht Paysafe danach jeden Monat eine Servicegebühr vom Guthaben ab. Die genaue Höhe dieser Servicegebühr nennt Paysafe auf der Support-Seite nicht, und sie taucht auch nicht im Gebühren-Informationsblatt vom April 2026 auf; maßgeblich sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Paysafe-Konten. Wer die Gebühr vermeiden will, gibt das Guthaben eines Codes innerhalb eines Monats aus oder lädt es auf ein Konto, und führt auf einem Konto mindestens einmal im Jahr eine Transaktion durch.

Häufige Fragen zu paysafecard und PaysafeWallet

Ist paysafecard eine Kreditkarte?

Nein, paysafecard ist keine Kreditkarte. Der 16-stellige Code und die Debit-Mastercard zum PaysafeWallet-Konto zahlen ausschließlich mit vorher aufgeladenem Guthaben, einen Kreditrahmen gibt es nicht.

Ist Paysafe eine Bank?

Nein, Paysafe ist keine Bank, sondern ein E-Geld-Institut. Herausgeberin von paysafecard und PaysafeWallet ist die Paysafe Prepaid Services Limited mit Sitz in Dublin, reguliert durch die irische Zentralbank.

Was ist der Unterschied zwischen Paysafe Financial Services Limited und Paysafe Prepaid Services Limited?

Paysafe Prepaid Services Limited aus Dublin gibt paysafecard, PaysafeWallet und PaysafeCash aus und untersteht der irischen Zentralbank. Paysafe Financial Services Limited aus Großbritannien ist eine andere Gesellschaft derselben Gruppe, zugelassen bei der britischen Financial Conduct Authority, und gibt stattdessen die Neteller Net+ und die Skrill Prepaid Mastercard aus.

Was kostet paysafecard im Jahr?

Das PaysafeWallet-Konto kostet im Start-Tarif 0 bis 12 Euro im Jahr, je nachdem ob Sie mindestens drei Zahlungen im Monat durchführen. Der Plus-Tarif mit physischer Karte und Bargeldabhebung kostet durchgehend 36 Euro im Jahr.

Was passiert, wenn ich meinen paysafecard-Code nicht einlöse?

Lösen Sie einen paysafecard-Code einen Monat nach dem Kauf noch nicht vollständig ein, zieht Paysafe monatlich eine Wartungsgebühr vom Restguthaben ab, die laut kartedirekt.de seit dem 20. Mai 2026 bei 4 Euro liegt.

Braucht man für paysafecard ein Bankkonto oder eine Schufa-Auskunft?

Nein, für den 16-stelligen Code brauchen Sie weder ein Bankkonto noch eine Schufa-Auskunft, Sie kaufen ihn bar an einer Verkaufsstelle. Für das PaysafeWallet-Konto verlangt Paysafe ebenfalls keine Schufa-Abfrage, wohl aber eine Identitätsprüfung bei der Registrierung.

Quellen

  1. Gebührentabelle für das PaysafeWallet (Stand April 2026), Paysafe Prepaid Services Limited, abgerufen am 19. September 2026
  2. Gebühren-Informationsblatt PaysafeWallet (in Kraft seit 24. April 2026), Paysafe Prepaid Services Limited, abgerufen am 19. September 2026
  3. Wird mir eine Gebühr berechnet, wenn ich weder mein PaysafeCard-Konto noch meinen 16-stelligen Prepaid-Code verwende?, PaysafeCard, abgerufen am 19. September 2026
  4. Regulatory Disclosures: Herausgeberin und Lizenz der Net+ und Skrill Prepaid Mastercard, Paysafe Financial Services Limited, abgerufen am 19. September 2026
  5. PaysafeCard erhöht die Gebühren für ungenutzte Voucher (21. Mai 2026), kartedirekt.de, abgerufen am 19. September 2026

Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.

Gebühren

Jahresgebühr 1. Jahr0,00 €
Jahresgebühr ab 2. Jahr0,00 €

Bargeld (Euro): Start: nicht möglich; Plus: 2 %, mind. 2 €

Bargeld (Welt): Start: nicht möglich; Plus: 2 %, mind. 2 €, zzgl. 1 % Devisenaufschlag

Features

  • Kostenlos
  • Ohne Schufa
  • Ohne Girokonto
  • Ohne Identitätsprüfung
  • Ohne Vertrag
  • Apple Pay
  • Google Pay
  • PayPal
  • NFC
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