Revolut gibt in Deutschland keine Prepaid-Kreditkarte aus, sondern eine Debitkarte zum Revolut-Konto. Die Karte zahlt nur mit Geld, das auf dem Konto liegt, einen Kreditrahmen gibt es nicht. Im kostenlosen Standard-Abo kostet die erste Karte 0 Euro plus 7,99 Euro Versand. Fünf Abhebungen oder 200 Euro pro Monat sind gebührenfrei, danach verlangt Revolut 2 Prozent, mindestens 1 Euro (Gebührenverzeichnis, gültig seit 9. Juli 2026).
Ist die Revolut Karte eine Prepaid-Kreditkarte?
Nein, die Revolut Karte ist eine Debitkarte. Eine Debitkarte bucht jede Zahlung sofort vom zugehörigen Konto ab, eine Kreditkarte sammelt die Zahlungen und rechnet sie später über einen Kreditrahmen ab. Revolut bietet in Deutschland weder eine Kreditkarte noch einen Dispokredit an, so beschreibt es Finanztip im Test des Revolut-Kontos.
Im Alltag verhält sich die Revolut Karte trotzdem ähnlich wie eine Prepaid-Kreditkarte. Eine Prepaid-Karte gibt nur Guthaben aus, das vorher aufgeladen wurde, und genau das gilt auch hier: Ausgeben lässt sich nur das Geld auf dem Revolut-Konto. Der Unterschied liegt im Konto dahinter. Zur Revolut Karte gehört ein vollwertiges Konto mit eigener IBAN; Neukunden in Deutschland erhalten seit Mai 2024 eine IBAN, die mit DE beginnt.
| Merkmal | Prepaid-Kreditkarte | Revolut Debitkarte | Klassische Kreditkarte |
|---|---|---|---|
| Woher kommt das Geld? | Guthaben auf der Karte | Guthaben auf dem Revolut-Konto | Kreditrahmen der Bank |
| Wann wird abgebucht? | sofort vom Kartenguthaben | sofort vom Konto | später mit der Monatsabrechnung |
| Prüfung der Kreditwürdigkeit | nicht nötig, weil kein Kredit | laut AGB ja, ohne Schufa-Abfrage | vorgeschrieben (§ 505a BGB) |
| Kredit und Zinsen möglich | nein | nein | ja |
Hinter der Karte steht die Revolut Bank UAB, eine Bank mit Sitz in Vilnius in Litauen. Kunden mit Wohnsitz in Deutschland betreut ihre Zweigniederlassung in Berlin. Die Bank wird von der Bank of Lithuania und der Europäischen Zentralbank beaufsichtigt, für die Geschäfte der deutschen Zweigniederlassung zusätzlich von der Finanzaufsicht BaFin.
Was kostet die Revolut Karte im Standard-Abo?
Die Revolut Karte kostet im Standard-Abo keine monatliche Gebühr. Für die erste physische Karte fällt nur der Versand an, im Standardversand 7,99 Euro. Virtuelle Karten sind kostenlos. Die Beträge stammen aus dem Gebührenverzeichnis für Standard-Kunden mit deutscher IBAN, das seit dem 9. Juli 2026 für alle Standard-Kunden gilt.
| Leistung im Standard-Abo | Gebühr | Beispiel |
|---|---|---|
| Abo | kostenlos | 0,00 € im Monat |
| Erste physische Karte | kostenlos, Versand ab 7,99 € | 7,99 € einmalig |
| Weitere physische Karte | 6 € plus Versand | 13,99 € mit Standardversand |
| Virtuelle Karte | kostenlos | 0,00 € |
| Geld per Überweisung aufladen | kostenlos | 0,00 € |
| Abhebung am Geldautomaten | 5 Abhebungen oder 200 € pro Monat frei, dann 2 %, mindestens 1 € | 150 € nach aufgebrauchtem Freibetrag: 3,00 € |
| Kartenzahlung in Fremdwährung an Werktagen | frei bis 1.000 € pro Monat, darüber 0,5 % | 500 € über dem Limit: 2,50 € |
| Kartenzahlung in Fremdwährung am Wochenende | 1 % | 200 €: 2,00 € |
| Euro-Überweisung in den SEPA-Raum | kostenlos | 0,00 € |
Die Spalte Beispiel rechnet die Prozentsätze des Gebührenverzeichnisses auf einzelne Vorgänge um. Der Freibetrag für Abhebungen gilt pro rollierendem Monat. Gemeint ist ein gleitender Zeitraum von einem Monat, der nicht am Monatsersten neu beginnt.
Beim Währungswechsel verwendet Revolut einen eigenen Wechselkurs, den die Bank laufend festlegt. Das Wochenende gilt dabei von Freitag 17 Uhr bis Sonntag 18 Uhr New Yorker Zeit. Für Deutschland heißt das von Freitag 23 Uhr bis Montag 0 Uhr, solange in beiden Ländern dieselbe Sommer- oder Winterzeit gilt.
Achtung: Die Abo-Übersicht auf revolut.com nennt für Standard-Kunden über dem Wechsellimit eine Gebühr von 1 Prozent, das Gebührenverzeichnis 0,5 Prozent. Maßgeblich für Kunden mit deutscher IBAN ist das Gebührenverzeichnis. Revolut zeigt die Gebühr außerdem in der App an, bevor Sie wechseln.
Kosten entstehen im Standard-Abo also beim Kartenversand, oberhalb der Freibeträge und beim Währungswechsel am Wochenende. Höhere Freibeträge für Bargeld und Fremdwährung enthalten nur die kostenpflichtigen Abos.
Die Revolut-Abos kosten 0 bis 65 Euro im Monat
Revolut bietet in Deutschland fünf Abos an. Die teureren Abos erhöhen vor allem den gebührenfreien Betrag für Abhebungen und das Limit für den Währungswechsel. Die Preise gelten für Anmeldungen ab dem 7. Mai 2026; wer sich vorher angemeldet hat, zahlt für Premium 7,99 Euro, für Metal 13,99 Euro und für Ultra 60 Euro im Monat.
| Abo | Preis pro Monat | Gebührenfreie Abhebungen | Wechsellimit pro Monat |
|---|---|---|---|
| Standard | 0 € | 5 Abhebungen oder 200 € | 1.000 € |
| Plus | 2,99 € (29,99 € im Jahr) | 200 € | 3.000 € |
| Premium | 8,99 € (89 € im Jahr) | 400 € | ohne Limit |
| Metal | 15,99 € (155 € im Jahr) | 800 € | ohne Limit |
| Ultra | 65 € (650 € im Jahr) | 2.000 € | ohne Limit |
Über dem Freibetrag kostet jede Abhebung in allen fünf Abos 2 Prozent, mindestens 1 Euro. Wer im Monat zweimal 200 Euro abhebt, zahlt im Standard-Abo für die zweite Abhebung 4 Euro. Im Plus-Abo fallen dieselben 4 Euro an, weil sein Freibetrag ebenfalls bei 200 Euro liegt, obwohl das Abo 2,99 Euro im Monat kostet. Erst Premium deckt 400 Euro im Monat ab.
Revolut Prepaid Kreditkarte: Gebühren und Limits
- Kartentyp: Debitkarte von Visa oder Mastercard zum Revolut-Konto, keine Kreditkarte
- Jahresgebühr im 1. und ab dem 2. Jahr: 0 € im Standard-Abo
- Erste physische Karte: kostenlos, Versand ab 7,99 €
- Weitere physische Karte: 6 € plus Versand
- Virtuelle Karten und Einmalkarten: kostenlos
- Geldautomat im Standard-Abo: 5 Abhebungen oder 200 € pro rollierendem Monat frei, danach 2 %, mindestens 1 €
- Währungswechsel im Standard-Abo: werktags bis 1.000 € pro Monat ohne Gebühr, darüber 0,5 %, am Wochenende 1 %
- Aufladen per Überweisung: kostenlos
- Aufladen mit einer Karte aus dem EWR: kostenlos
- Bargeld einzahlen: nicht möglich (laut Finanztip)
- Schufa-Abfrage bei Eröffnung: keine (laut Finanztip)
- Apple Pay und Google Pay: ja
- Mindestalter für ein Konto: 18 Jahre
- Stand der Gebühren: Gebührenverzeichnis Standard, gültig seit 9. Juli 2026
Wie lädt man die Revolut Karte auf?
Die Revolut Karte laden Sie auf, indem Sie Geld auf das Revolut-Konto überweisen oder von einer anderen Karte einzahlen. Die Überweisung ist kostenlos. Das Einzahlen mit einer gespeicherten Karte ist ebenfalls kostenlos, solange die Karte im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR, die EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein und Norwegen) ausgegeben wurde. Für Karten von außerhalb des EWR und für Geschäftskarten kann Revolut eine kleine Gebühr erheben.
Bargeld können Sie laut Finanztip nicht auf das Revolut-Konto einzahlen. Wer Scheine auf eine Karte bringen möchte, braucht einen anderen Anbieter. Wie das bei Prepaid-Karten funktioniert, erklärt die Anleitung Prepaid Kreditkarte mit Bargeld aufladen.
Kann man die Revolut Karte als Kreditkarte nutzen?
Die Revolut Karte lässt sich fast überall wie eine Kreditkarte einsetzen, wo Visa oder Mastercard akzeptiert wird: im Geschäft, im Internet und am Geldautomaten im Ausland. Welches der beiden Kartennetze Ihre Karte nutzt, steht auf der Karte selbst. Mit Apple Pay und Google Pay zahlen Sie auch mit dem Smartphone.
- In der App erstellen Sie kostenlos virtuelle Karten für Zahlungen im Internet.
- Einmalkarten sind virtuelle Karten, deren Kartendaten sich nach jedem Kauf erneuern. Eine gestohlene Kartennummer ist danach wertlos, deshalb eignen sie sich für Einkäufe bei unbekannten Shops.
- Die Karte lässt sich in der App in Sekunden sperren und wieder entsperren.
Bei Mietwagen und Hotels stößt die Debitkarte an Grenzen. Eine Kaution wird bei einer Debitkarte direkt auf dem Konto blockiert, das schreibt Revolut selbst. Manche Autovermieter händigen den Wagen gegen eine Debitkarte gar nicht oder nur mit teurer Zusatzversicherung aus, berichtet Finanztip. Welche Wege es trotzdem gibt, zeigt der Ratgeber Mietwagen ohne echte Kreditkarte.
Bekommt man die Revolut Karte ohne Schufa?
Die Revolut Karte gibt es nach Angaben von Finanztip ohne Schufa-Abfrage. Die Schufa ist die Auskunftei, bei der Banken die Kreditwürdigkeit einer Person abfragen. Weil Revolut zum Konto keinen Kredit vergibt, fällt diese Abfrage weg. Ganz ohne Prüfung geht es aber nicht: Laut den Geschäftsbedingungen prüft Revolut bei der Kontoeröffnung die Identität und die Kreditwürdigkeit und fragt nach der Herkunft des Geldes.
Ein Revolut-Konto eröffnen können in der Regel Personen ab 18 Jahren, laut Finanztip nur über die App. Welche Kartenarten ohne Bonitätsprüfung ausgegeben werden, fasst der Ratgeber zu Kreditkarten ohne Schufa zusammen, und die Unterschiede beider Kartenarten erklärt der Vergleich Debitkarte vs. Prepaid Kreditkarte.
Häufige Fragen zur Revolut Karte
Ist Revolut eine Prepaid-Kreditkarte?
Nein, Revolut gibt in Deutschland eine Debitkarte aus und keine Prepaid-Kreditkarte. Die Revolut Karte bucht jede Zahlung sofort vom Revolut-Konto ab und gibt nur vorhandenes Guthaben aus. Einen Kreditrahmen oder einen Dispokredit bietet Revolut nicht an.
Ist die Revolut Karte kostenlos?
Die Revolut Karte kostet im Standard-Abo keine monatliche Gebühr, und die erste Karte selbst ist kostenlos. Für den Versand verlangt Revolut aber mindestens 7,99 Euro. Gebühren fallen außerdem für Abhebungen über 200 Euro oder nach fünf Abhebungen im Monat an.
Kann man bei Revolut Einweg-Kreditkarten erstellen?
Ja, Revolut bietet in der App virtuelle Einmalkarten an, deren Kartendaten sich nach jedem Kauf erneuern. Eine Einmalkarte von Revolut ist wie die physische Karte eine Debitkarte und zahlt aus dem Guthaben des Revolut-Kontos.
Bekommt man die Revolut Karte ohne Schufa-Abfrage?
Ja, Revolut fragt bei der Kontoeröffnung nach Angaben von Finanztip keine Schufa ab. Revolut prüft laut seinen Geschäftsbedingungen aber Identität und Kreditwürdigkeit und fragt nach der Herkunft des Geldes, eine Ablehnung ist also möglich.
Wie viel Geld kann man mit der Revolut Karte kostenlos abheben?
Mit der Revolut Karte heben Sie im Standard-Abo fünfmal oder bis zu 200 Euro pro rollierendem Monat kostenlos ab, je nachdem, was zuerst erreicht ist. Danach kostet jede Abhebung 2 Prozent, mindestens 1 Euro. Premium hebt den Freibetrag auf 400 Euro, Metal auf 800 Euro und Ultra auf 2.000 Euro.
Kann man die Revolut Karte mit Bargeld aufladen?
Nein, Bargeld lässt sich laut Finanztip nicht auf das Revolut-Konto einzahlen. Die Revolut Karte laden Sie kostenlos per Überweisung oder mit einer gespeicherten Karte aus dem Europäischen Wirtschaftsraum auf.
Quellen
- Gebühren für Privatkunden (Standard), Teil I für Kunden mit deutscher IBAN, Revolut Bank UAB, abgerufen am 13. September 2026
- Persönliche Gebühren (Plus), Revolut Bank UAB, abgerufen am 13. September 2026
- Persönliche Gebühren (Premium), Revolut Bank UAB, abgerufen am 13. September 2026
- Persönliche Gebühren (Metal), Revolut Bank UAB, abgerufen am 13. September 2026
- Gebühren für Privatkunden (Ultra), Revolut Bank UAB, abgerufen am 13. September 2026
- Geschäftsbedingungen für Privatkunden, Revolut Bank UAB, abgerufen am 13. September 2026
- Karten, Revolut Bank UAB, abgerufen am 13. September 2026
- Revolut-Girokonto: Aktuelle Gebühren, Vor- und Nachteile (Stand 31. August 2026), Finanztip, abgerufen am 13. September 2026
Der Content wurde mit Hilfe von KI erstellt, vor allem in der Recherche und Vorformulierung. Prüfung und Abnahme durch unsere Redaktion.
Gebühren
Bargeld (Euro): Standard: 5 Abhebungen oder 200 € pro Monat frei, danach 2 %, mind. 1 €
Bargeld (Welt): Standard: 5 Abhebungen oder 200 € pro Monat frei, danach 2 %, mind. 1 €
Features
- Kostenlos
- Ohne Schufa
- Ohne Girokonto
- Ohne Identitätsprüfung
- Ohne Vertrag
- Apple Pay
- Google Pay
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- Visa
- Mastercard