Prepaid-Kreditkarten eignen sich für verschiedene Nutzergruppen. In erster Linie empfehlen sie sich für Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, keinen Zugriff auf herkömmliche Kreditkarten haben. Im Fokus stehen dabei Personen mit negativem SCHUFA-Eintrag, Freiberufler mit schwankenden Einnahmen, Erwerbslose, Kinder und Jugendliche, Studenten, Rentner, Gelegenheitsnutzer von Online-Angeboten usw.

Was Prepaid Kreditkarten für die erwähnten Zielgruppen so attraktiv machen, klären wir in den nächsten Abschnitten.

Personen mit negativem SCHUFA-Eintrag

Die SCHUFA ist die Abkürzung für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. In ihrer Datenbank werden Daten von rund 65 Millionen Menschen in Deutschland geführt. Die SCHUFA bekommt von den Vertragspartnern der Verbraucher Informationen über ihr Zahlungsverhalten. Ein negativer Eintrag in der SCHUFA findet in der Regel erst dann statt, wenn der Vertragspartner einen rechtskräftig festgestellten offenen Posten nachweisen kann. Üblicherweise ergibt sich diese Situation, wenn eine vertraglich vereinbarte Zahlungsverpflichtung vom Verbraucher nicht erfüllt wurde.

Doch zunächst ist der Vertragspartner verpflichtet, den säumigen Verbraucher anzumahnen. Widersprechen Verbraucher den Mahnungen nicht und erfolgt auch keine Zahlung, kann die Folge ein Eintrag in der SCHUFA sein. Da es auch möglich ist, dass eine unberechtigte Forderung bei der SCHUFA Eingang findet, sollten Verbraucher regelmäßig ihr SCHUFA-Konto überprüfen. Unberechtigte Forderungen lassen sich nämlich aus dem Konto löschen. Wichtig zu wissen: Nicht jedes Unternehmen kann einen SCHUFA Eintrag veranlassen. Vielmehr müssen diese vorher einen Vertrag mit der SCHUFA abschließen. Ob das der Fall ist, können Verbraucher anhand der allgemeinen Geschäftsbedingungen des betreffenden Unternehmens überprüfen. Zahlreiche wissenswerte Informationen rund um dieses Thema finden Verbraucher direkt auf der Internetseite der SCHUFA.

Viele Mobilfunkanbieter haben indes mit der SCHUFA ein Vertrag geschlossen. Zahlt ein Verbraucher beispielsweise seine Mobilfunkrechnung nicht, kann das zu einem negativen Eintrag in der SCHUFA führen. Das passiert auch dann, wenn der Betrag verhältnismäßig klein ist. In der Konsequenz des negativen SCHUFA-Eintrags ist der Handlungsspielraum von Betroffenen stark eingeschränkt, zum Beispiel dann, wenn sie

  • einen Kredit aufnehmen,
  • einen Mobilfunkvertrag abschließen,
  • ein Girokonto eröffnen,
  • bei einem Versandhandel bestellen oder
  • eine Kreditkarte beantragen wollen.

Die Lösung im letzten Fall ist eine Kreditkarte, die keine SCHUFA-Abfrage erfordert. Genau deshalb sind Prepaid-Kreditkarten die passende Lösung für alle, die aufgrund eines negativen Eintrags in der SCHUFA keinen Zugriff auf klassische Kreditkarten haben.


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Freiberufler mit schwankenden Einnahmen

Die Gruppe der Freiberufler mit schwankenden Einnahmen hat häufig Probleme, ein klassisches Kreditkartenkonto zu eröffnen. Grund ist, dass die Kreditinstitute das Risiko eines Zahlungsausfalls bei Freiberuflern höher einschätzen, als beispielsweise bei Arbeitnehmern mit regelmäßigem Einkommen. Welche Berufsgruppen zu den Freiberuflern gehören und wie die Abgrenzung zu Gewerbetreibenden ist, darüber informiert der Bundesverband der Freien Berufe e.V. (BfB).

Allerdings gelten diese Einschränkungen nicht für alle Freiberufler. Faktisch nehmen alle Anbieter klassischer Kreditkarten eine individuelle Prüfung vor. Da jedes Kreditinstitut verschiedene Richtlinien hat, um das Risikoprofil eines potentiellen Kunden einzuschätzen, kann die Beurteilung der finanziellen Situation ein und desselben Freiberuflers bei unterschiedlichen Kreditinstituten auch unterschiedlich ausfallen.

Falls Verbraucher jedoch zu den Freiberuflern mit schwankenden Einnahmen gehören, die keinen Zugriff auf klassische Kreditkarten haben, bietet die Prepaid-Kreditkarte eine nutzbare Alternative.

Personen, die ihre Ausgaben begrenzen und unter Kontrolle halten wollen

So mancher Verbraucher kann nicht gut mit Geld umgehen. Solange der Geldautomat Scheine ausspuckt, geht der Kaufrausch weiter. Auch Menschen, die schon einmal in der Schuldenfalle saßen oder aktuell in ihr stecken, sind bestrebt, ihre Finanzen im Griff zu behalten. Und nicht zuletzt gibt es Menschen, die aus Prinzip keine Schulden machen wollen. Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, ausschließlich die Dinge zu kaufen, die sie ohne Kredit aus eigener Tasche bezahlen können.

Prepaid-Kreditkarte für Erwerbslose

Erwerbslose erhalten keine monatlichen Gehaltszahlungen. Ihre finanzielle Situation ist schwierig. Dennoch besteht bei vielen der Wunsch, ihr Geld sicher und nicht bar bei sich zu tragen. Sie wollen, wie jeder andere Verbraucher auch, von den alltäglichen Optionen Gebrauch machen und

  • bargeldlos bezahlen,
  • an Geldautomaten Bargeld abheben,
  • online einkaufen oder
  • einen Mietwagen buchen.

Ohne eine Kreditkarte wären diese Möglichkeiten weitestgehend verschlossen. Die Prepaid-Kreditkarte eröffnet auch Erwerbslosen mehr Handlungsspielraum.

Prepaid-Kreditkarten für Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche müssen lernen, mit Geld umzugehen. Deshalb suchen Eltern nach Möglichkeiten, um ihre Kinder zu einen sorgfältigen Umgang mit Geld zu erziehen. Daneben stellen Prepaid-Kreditkarten für Kinder auch im Urlaub eine vorzügliche Methode dar, laufende Kosten zu begleichen.

Die junge Generation bewegt sich viel freier und selbstverständlicher in der virtuellen Welt, als es die Eltern tun. Und auch wenn Eltern nicht immer einverstanden sind, dass ihre Sprösslinge so viel Zeit online verbringen, so können Sie den Fakt selten ignorieren. Zum Umgang mit Geld gehören nicht nur für Minderjährige und Jugendliche Zahlungsvorgänge im Internet.

Eine ganze Reihe von Kreditinstituten mit Prepaid-Kreditkarten hat diese bereits für junge Menschen ab 7 Jahren im Angebot. Einige Fälle erlauben nur die Aufladung über das Eltern-Girokonto. Andere Varianten bieten die Optionen der Aufladung per SMS oder Coupons. In all diesen Fällen können Kinder und Jugendliche selbst aktiv werden.

Da auch Prepaid-Kreditkarten online keine Unterschrift benötigen, könnten sie theoretisch auch von anderen Personen unrechtmäßig benutzt werden. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder unbedingt über den Wert einer Kreditkarte aufklären und ihnen die Bedeutung erläutern.

Prepaid-Kreditkarten für Studenten

Prepaid-Kreditkarten sind auch für Studenten eine hilfreiche Variante im alltäglichen Zahlungsverkehr. Wenn Eltern sicherstellen möchten, dass ihre studierenden Kinder ausreichend Geld zur Verfügung haben, ohne Schulden zu machen, ist die Prepaid-Kreditkarte eine gute Wahl. Mittels dieser Zahlungsvariante haben Eltern Kontrolle über den Verbrauch des Geldes. Doch auch der Studierende selbst behält so seine Ausgaben im Blick, denn er muss immer wieder dafür sorgen, dass das Konto aufgeladen wird. Dieser Mechanismus führt zu einem sorgfältigeren Umgang mit Geld. Denn wer schon in jungen Jahren allzu locker Schulden anhäuft, hat es auch als erwachsener Mensch schwerer, ein gesundes Verhältnis zu Geld zu entwickeln.

Nutzergruppe Rentner: Warum Prepaid-Kreditkarten vorteilhaft sind

Nicht immer ist die Hausbank bereit, ihren Kunden im Seniorenalter ein Kreditkartenkonto einzuräumen. Insbesondere dann, wenn die eingehenden Rentenzahlungen keine ausreichende Bonität erkennen lassen, weigern sich selbst renommierte Institute nach jahrzehntelanger Geschäftsbeziehung.

  • Fakt ist: Der Schuldner-Atlas 2015 der Creditreform gibt darüber Auskunft, dass immer mehr Menschen in die Schuldenfalle geraten. Gerade im Alter sind Schulden kritisch, denn Betroffene haben in der Regel nicht mehr die Reserven, um sich aus eigener Kraft daraus zu befreien.

Überschuldung im Alter führt nicht selten in die Armut. Ein guter Grund für Rentner, sich eine Prepaid-Kreditkarte anzuschaffen und auf einen echten Kreditrahmen inklusive Zinszahlungen zu verzichten.

Viele Rentner sind mit der Zeit gegangen, sind fit und gesund. Sie stehen in einem aktiven Leben, kaufen ein, besuchen Restaurants und bereisen die Welt. Nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland sind Kreditkarten praktische Zahlungsmittel, die den Nutzern viele Vorteile bieten. Auch deshalb wünschen sich Senioren, auf diese Weise finanzielle Freiheit zu beanspruchen.

Für Rentner, die auf eine Kreditkarte nicht verzichten wollen oder können, ist die Prepaid-Kreditkarte deshalb eine willkommene Alternative. Mit ihr können Sie wie jeder andere Verbraucher am allgemeinen Zahlungsverkehr teilnehmen.

Gelegenheitsnutzer von Online-Angeboten

Für alle Personen, die die nur ab und zu Online-Angebote wahrnehmen, ist eine Kreditkarte auf Prepaid-Basis eine gute Option. Denn allzu leicht verlieren diese Menschen den Kontostand einer klassischen Kreditkarte aus den Augen, insbesondere, wenn sie nur sehr selten auf sie zurückgreifen müssen. Die Prepaid-Kreditkarte ist deshalb eine empfehlenswerte Alternative.

Zielgruppen der Prepaid Kreditkarte kurz zusammengefasst

  • Nutzergruppen: Personen mit negativer SCHUFA, Freiberufler, Erwerbslose, Minderjährige, Studenten, Rentner, Gelegenheitsnutzer von Online-Angeboten und generell alle Personen, die ihre Ausgaben begrenzen und kontrollieren möchten.
  • SCHUFA: Ein negativer Eintrag führt nachteilige Konsequenzen nach sich. In vielen Fällen verwehrt er Zugang zu üblichen Kreditkarten.
  • Schuldner-Atlas: Immer mehr Menschen geraten in die Schuldenfalle. Besonders schlimm sind Schulden für Rentner, weil sie dadurch leicht in die Altersarmut rutschen können.

Die besten Prepaid Kreditkarten im Vergleich